Auf Anregung von Stadtrat Rolf Gernot Neher wurde in
den letzten Tagen dem städtischen Museum in Calmbach eine weitere Rotwildtrophäe
gestiftet.
Bereits im Jahre 1985 erhielt Rolf Gernot Neher von Eugen Bätzner Sen., ehemals Sommerberghotel
Bad Wildbad, zur bestandenen Jägerprüfung zwei Abwurfstangen eines
Gatterhirschs.
Die Abwürfe stammten vom Februar 1980 und stellten einen ungeraden Eissprossenzwölfer
dar.
Die Stangen selbst haben ein Geweihgewicht von über 7 kg und es handelt sich um den
letzten, stärksten Platzhirsch, der im Sommerberggatter im elften Kopf stand, d.h., sich
im 12. Lebensjahr befand.
Das Gatter, auf einer Fläche von ca. 3 ha Stadtwald, wurde von Eugen Bätzner Sen.
hobbymässig betrieben. Er war selbst aktiver Jäger bis 1975.
Das Wildgatter wurde vor ca. 2 Jahren bedauerlicherweise aufgelöst.
In einem Gespräch mit Stadtrat Fritz Barth, der das Museum teilweise betreut, konnte in
Erfahrung gebracht werden, dass dort der stärkste Hirsch, der in freier Wildbahn im
Stadtwald geschossen wurde, aufgehängt ist. Er wurde vor Jahren von Theo Armbrust der
Stadt Bad Wildbad als Eigentümerin von verschiedenen Hochwildjagden vermacht.
Interfraktionell kamen dann die beiden Stadträte zu dem Ergebnis, dass auch ein
Gatterhirsch vom Sommerberg in die Museumslandschaft passen würde.
Stadtrat Rolf Gernot Neher spendete, dann in Absprache mit dem ehemaligen Gatterhalter
Eugen Bätzner Sen. die Abwurfstangen, die fachmännisch aufgesetzt wurden, dem Museum.